Jagd

Trotz bester Ausbildung, Handwerkszeug und wirksamster Munition kommt es bei der Jagd vor, dass ein Wildtier verletzt wird. Häufiger noch ist ein Stück Wild jedoch aufgrund der Vegetation nur mit einem Hund zu finden, obwohl es innerhalb weniger Sekunden nach dem tödlichen Schuss verendete.

Eine Nachsuche wird erforderlich. Je nach Wildart und Jagdart liegt der Anteil der Nachsuchen an der gesamten Schalenwildstrecke unter 15%. Meistens wird das erlegte Tier in unmittelbarer Nähe des Anschusses durch den Hund gefunden.

Für Nachsuchen auf Schalenwild stehen JGHV geprüfte Gebrauchshunde mit Verbandsschweißprüfungen oder Verbandsfährtenschuhprüfungen bundesweit in großer Zahl zur Verfügung. Der mit Abstand größte Teil der Nachsuchen wird mit großem Einsatz durch diese Gespanne durchgeführt.

Für besonders schwierige Nachsuchen werden Hunde eingesetzt die teilweise seit Jahrhunderten für die Fährtenarbeit gezüchtet und ausgebildet werden. Neben der besonderen Ausbildung und Veranlagung, ist es in erster Linie die Erfahrung und Führung, die diese Hunderassen für die spezielle Aufgabe qualifiziert.

In der seit Generationen überlieferten Sprache der Jäger bezeichnet „Schweiß“ das Blut eines Tieres. Die Hunde, welche einer „Schweißfährte“ folgend ein Tier (Schalenwild) nachsuchen, sind die sogenannten Schweißhunde.

Schweißhund